Bilder in Blogartikel

bilder blogartikelIn den meisten Blogartikeln sind neben dem eigentlichen Text zusätzlich ein oder mehrere Bilder zu finden. Das sieht in den meisten Fällen ganz schön aus und kann sogar zusätzliche Besucher auf die eigene Webseite ziehen – doch worauf sollte man bei der Verwendung von Bildern eigentlich achten? Und hat das Ganze vielleicht auch Nachteile?

Sind Bilder in Blogartikeln sinnvoll?

Generell sind Bilder in Blogartikeln definitiv zu empfehlen. Das hat mehrere Gründe: Zum einen können Bilder einen Text auf einer visuellen Ebene sinnvoll ergänzen. Während ein Text erst über einen bestimmten Zeitraum gelesen werden muss, kann ein Bild innerhalb weniger Sekunden seine Wirkung entfalten und so den Leser unter Umständen „beeindrucken“. Das gilt sowohl für thematisch passende Bilder, als auch für ergänzende Grafiken oder Tabellen. Und selbst wenn es zu einem bestimmten Thema wenig passendes oder sonderlich informatives Bildmaterial gibt, dann sorgt ein Bild innerhalb eines Artikels doch meist für ein optisch ansprechenderes Gesamtbild. Auch binden viele WordPress Themes inzwischen kleine Vorschaubilder auf der Startseite ein – da braucht es natürlich auch ein Bild im Artikel selbst. Generell sollte man es aber mit Bildern nicht übertreiben, auf 250 Wörter sollte im Schnitt nicht mehr als ein Bild kommen – Ausnahmen sind hier nur wirklich informative Bilder wie beispielsweise Abbildungen von bestimmten Produkten, da dürfen es auch gerne mal ein paar mehr Fotos sein.

Der zweite Grund, warum Bilder in Blogartikeln sinnvoll sind, ist Google oder besser gesagt die Google Bildersuche, die von vielen Menschen genutzt wird. Wer in Sachen Onpage-Optimierung in Bezug auf die Bilder einige Kleinigkeiten beachtet, der kann mit seinen Bildern also zusätzliche Besucher für die eigene Seite gewinnen.

Onpage-Optimierung

Hinsichtlich der Onpage-Optimierung für Bilder gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten. Zunächst einmal sollte das Bild eine bestimmte Mindestgröße haben, 320 Pixel pro Kante sind das absolute Minimum – zu groß sollten sie allerdings auch nicht sein. Irgendwas um die 1000 Pixel ist ideal. Das Format spielt keine besondere Rolle, solange extreme Quer- bzw. Hochformate vermieden werden, denn diese sehen nicht nur schlechter aus, sondern werden von Google auch schlechter gerankt. Das geeignetste Dateiformat ist JPEG.

Die wichtigste Rolle spielt der Dateiname. Über Google werden Bilder fast nur bei Begriffen gefunden, die auch im Dateinamen enthalten sind, hier sollten also ein oder zwei für das Bild entscheidende Keywords platziert werden. Auch der Text um das Bild herum, das alt- sowie das title-Attribut sind wichtig für die Onpage-Optimierung – und eine Bildunterschrift liefert schließlich auch weiterführende Informationen für den Leser.

Bildrechte: Was es zu beachten gilt

Bilder dürfen natürlich nicht einfach über Google gesucht und frei verwendet werden, denn jedes Bild ist automatisch mit einem Copyright geschützt. Wer Bilder verwendet, die nicht lizenzfrei sind, muss unter Umständen mit hohen Abmahnungen rechnen.

Als Betreiber einer Webseite hat man im Prinzip drei Möglichkeiten: Entweder man kauft Bilder inklusive entsprechender Rechte zur Verwendung oder man sucht Bilder, die den Creative Commons unterstehen und von den meisten Lizenzen befreit sind. Natürlich kann man auch selbst Bilder knipsen, da ist man definitiv auf der sicheren Seite – wird aber bei einigen Themen etwas eingeschränkt sein.

Eine der häufigsten Anlaufstellen, wenn es darum geht, professionelles und gutes Bildmaterial zu kaufen, ist “www.istockphoto.de”. Ein Bild in mittlerer Größe kostet hier aber gerne über 10 Euro – ein Preis, den nicht jeder bezahlen kann oder möchte. Dafür gibt es dann Anbieter wie “www.flickr.com”, auf denen es Millionen von Bildern gibt, die jeder kostenlos verwenden kann, allerdings nur, wenn sie ausdrücklich vom Urheberrecht befreit wurden (Stichwort Creative Commons). Und auch dann gibt es noch einiges zu beachten – da das allerdings ein sehr komplexes Thema ist, werden wir uns in den nächsten Tagen noch etwas ausführlicher in einem separaten Artikel damit beschäftigen.

Zusammenfassung

Bilder sind in den allermeisten Fällen vorteilhaft für Artikel – sie ergänzen den Text, sehen hübsch aus, liefern zusätzliche Informationen und ziehen mehr Besucher über Google auf die eigene Seite. Bilder sollten stets mit einem aussagekräftigen Dateinamen versehen werden. Man sollte außerdem aufpassen, welche Bilder man verwendet, da es sonst zu saftigen Abmahnungen kommen kann. Deshalb gilt: Entweder Bilder kaufen oder auf lizenzfreies Material zurückgreifen. Mehrere Artikel zum Thema, Bilder in Blogartikel,mit mehr Informationen findet man bei Webmasterfriday.

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