Der Weg zum eigenen Blog: Ein Thema auswählen [Teil 2]

thema zukunftWenn man sich mit interessanten Themen auseinander gesetzt hat und sie im Hinblick auf Häufigkeit der Suchanfragen und direkte Konkurrenz untersucht hat, ist schon einmal eine gute Grundlage vorhanden. Allerdings müssen noch weitere Aspekte in Sachen Vorbereitung beachtet werden, um die Basis für ein erfolgreiches Projekt zu legen.

In die Zukunft denken

Die Arbeit an den meisten Blogs wird nach einigen Wochen oder Monaten wieder eingestellt. Keine Erfolge, zu wenig Besucher. Die Tatsache, dass eine geeignete Nische gefunden wurde (womit wir uns im ersten Teil dieser kleinen Artikelserie beschäftigt haben) ist gut – doch reicht das wirklich aus?

Nein, noch nicht ganz. Denn unter der Voraussetzung, dass das Projekt keine Eintagsfliege sein soll, muss auch ein Blick in die Zukunft geworfen werden. Die erste Frage, die man sich dabei stellen sollte, ist, ob das Thema in ein paar Jahren überhaupt noch relevant ist. Denn ein Blog bzw. eine Webseite braucht mit Sicherheit einige Monate wenn nicht Jahre, um sich im Netz etablieren zu können. Und klar, das Thema Harlem Shake ist im Moment total angesagt – in einem Jahr wird aber kein Hahn mehr danach krähen. Auch Ideen, bei denen nach zehn Artikeln der Stoff für neue Inhalte ausgeht, eignen sich nur bedingt, denn zumindest auf einem Blog (Webseiten in Form von Shops usw. können da manchmal eine Ausnahme bilden) sollte ja stetig berichtet werden.

Die letzte Frage, die man sich in Bezug auf die Wahl des Themas mit Blick in die Zukunft stellen sollte, ist, ob man auch über einen längeren Zeitraum Lust hat, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Denn gute Nische und Zukunftspotenzial hin oder her, wenn man nach drei Woche keine Lust mehr auf das Thema hat, dann kann man es auch gleich lassen. Denn dann wird man auch keine Lust mehr haben, Artikel und Inhalte zu veröffentlichen (so man selbst denn derjenige ist, der die Texte verfasst).

Finanzielles Potenzial

Das Thema ist interessant, die Suchanfragen hoch, die Konkurrenz gering, man hat Lust sich über Monate und vielleicht Jahre dem Projekt zu widmen – soweit so gut. Nun sollte man allerdings noch mögliche Einnahmen analysieren, denn schließlich wollen die meisten Geld mit ihrem Blog verdienen.

Google Adsense ist bei eigentlich jeder Seite eine zuverlässige Einnahmequelle. Hier muss nur ein Code in die Webseite eingebunden werden und schon erscheinen (in der Regel thematisch passende) Werbeanzeigen. Klickt ein Besucher auf die Anzeige, erhält man eine geringe Summe. Hier muss nichts gekauft werden, niemand muss sich für einen Newsletter anmelden, es geht einzig und allein um den Klick. Die Einnahmen fließen direkt auf das eigene Adsense Konto, ab einem bestimmten Betrag kann die Summe ausgezahlt werden.

Mit Affiliate Marketing können mit Sicherheit die größten Einnahmen generiert werden. Allerdings muss es hier auch entsprechende Partnerprogramme geben, die beworben werden können. Deshalb ist es mit Sicherheit ratsam, sich zunächst einmal bei den großen Affiliate Netzwerken umzuschauen, welche Partnerprogramme es zum entsprechenden Thema gibt und wie die jeweiligen Vergütungsmodelle aussehen.

Zusammenfassung

Suchanfragen und Konkurrenz sind eine Sache – Zukunftssicherheit und Begeisterung in Sachen Thema eine andere. Auch das finanzielle Potenzial sollte vor allem im Hinblick auf Affiliate Marketing vor einem Projektstart unter die Lupe genommen werden.

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