Die wichtigsten Forex Begriffe im Überblick

Vor einigen Tagen haben wir bereits erklärt, was genau Forex Trading ist und wie es funktioniert – heute wollen wir die wichtigsten Forex Begriffe auflisten und erklären. Diese Begriffe zu kennen ist von elementarer Wichtigkeit, um wirklich die verschiedensten Seiten des Forex Tradings verstehen zu können. Denn sowohl in weiterführenden Artikeln als auch bei den eigentlichen Vorgängen des Forex Tradings bei verschiedenen Brokern wird man immer wieder mit diesen Begriffen konfrontiert. Und da kleine Missverständnisse schon zu großen Fehlentscheidungen führen können, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Begriffe.

Pips

Als Pips bezeichnet man die kleinen Veränderungen zwischen dem Ankaufskurs und dem Verkaufskurs. Diese Unterschiede definieren sich meistens in der vierten Kommastelle. Steigt der Kurs für EUR/USD beispielsweise von 1.3021 auf 1.3022, so spricht man von einer Veränderung von 1 Pip.

Chartanalyse

Bei der Chartanalyse wird der Kursverlauf für ein bestimmtes Währungspaar beobachtet. Diese Analyse stellt oftmals die Grundlage für eine Kauf- oder Verkaufentscheidung dar. Bei Chartanalysen können oder besser gesagt müssen verschiedene Zeiträume betrachtet werden, die letzten Stunde, Tage, Wochen oder sogar Monate. Das kommt auch darauf an, was man mit einer Investition erzielen möchte: Ist es eine kleine Investition, die schnell Geld bringen soll? Dann muss auch ein kürzerer Zeitraum in den Charts betrachtet werden. Wenn aber langfristig geplant werden soll, muss auch ein „langer“ Blick in die Vergangenheit geworfen werden.

Daytrading

Das Daytrading ist eine Handelsstrategie, bei der innerhalb von einem Tag (also dem eben angesprochenen „kurzen Zeitraum“) ein Gewinn erzielt werden soll. Die Transaktionen müssen bzw. sollen also auch innerhalb eines Tages geschlossen werden.

Forex-Broker

Ein Forex-Broker ist nicht etwa eine einzelne Person, die mit Währungen handelt, sondern vielmehr eine Plattform oder ein Unternehmen, welches es einer jeden Person ermöglicht, Forex Trading zu betreiben.

Stop Loss

Die Stop Loss Methode ermöglicht es einem jeden Händler, sich vor möglichen Verlusten zu schützen. So wird in der Regel schon vor dem Abschluss eines Handels festgelegt, bei welchem Wert die betreffende Währung verkauft werden soll, um den Verlust zu minimieren – man könnte hier auch von der „Schmerzgrenze“ reden. Der Verkauf geschieht bei vorangegangener Festlegung des Wertes zumeist automatisch.

Bid

Auch als Geldkurs bezeichnet. Der Bid-Preis ist der Preis, den der Käufer (bzw. die Forex Handelsplattform) für eine bestimmt Währung bereit ist zu bezahlen.

Ask

Auch als Briefkurs bezeichnet. Der Ask-Preis entspricht der Summe, die der Verkäufer (wieder oftmals die Plattform) für eine bestimmte Währung verlangt, wenn man sie kaufen möchte.

Spread

Der Spread ist die Differenz zwischen dem Ask- und dem Bid-Preis, diese Differenz bewegt sich in der Regel zwischen 3 und 5 Pips. Das ist die Summe, die quasi direkt als Gebühr für den Handel an den entsprechenden Broker geht. Wenn man sich nach einem geeigneten Programm bzw. Broker umschaut, sind niedrige Spreads natürlich ein großer Pluspunkt.

Margin

Margin bezeichnet die Sicherheit, die beim Kauf eines Devisenpaares beim Broker hinterlegt werden muss. Hintergrund ist die Möglichkeit eines jeden Händlers, gewissermaßen Geld beim Broker zu leihen, um auch mit einer relativ kleinen Anzahlung große Beträge handeln zu können.

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